Apple iPhone 6s

apple-iphone-6sDas Apple iPhone 6s wurde an nur drei Verkaufstagen 13 Millionen Mal verkauft – bereits zum Start des Verkaufs dieses Gerätes brach es damit alle bestehenden Rekorde. Stellt sich also die Frage, ob es sich lediglich um ein Kultobjekt der Begierde handelt oder ob tatsächlich mehr hinter diesem Smartphone steckt. Rein äußerlich unterscheidet es sich nicht wirklich von seinem Vorgänger, doch tatsächlich ist in diesem Gerät „alles anders“. Jedes einzelne Bauteil wurde hier ausgetauscht – allerdings sieht man diese Veränderungen nicht von außen. Man sollte also in das Innere des Apple iPhone6s unter die Lupe nehmen, und genau das wurde im Nachfolgenden getan.

Design und die Verarbeitung

Das Apple iPhone 5s hat mit seinem Design überzeugt? Leicht abgerundete Ecken, eine etwas hervorstehende Kamera und ein breiter Antennenstreifen. Wer das Design mochte, dem gefällt auch das äußere Erscheinungsbild des Apple iPhone 6s. Um nicht erneut der Bendgate-Schmach ausgesetzt zu sein, verwendete Apple hier nun ein solches Aluminium-Zink-Gemisch, wie es bereits bei der Apple Watch Sport zum Einsatz gekommen ist, mit der Folge, dass das iPhone 6s äußerst stabil und sehr hart ist. Zudem sollte man wissen, dass das iPhone 6s fast 10% schwerer ist als sein Vorgänger, kaum zu merken, aber dennoch untypisch für den Hersteller.

3D Touch

Die Displaygröße bleibt unverändert bei 4,7-Zoll (1.334 x 750 Pixel) und auch ohne eine besonders hohe Auflösung kann das Display absolut überzeugen: scharfe Bilder, sehr helle Farbtongebung, hervorragende Blickwinkelstabilität.

Die größte Neuerung im Innern des iPhone 6s ist wohl die 3D Touch Technologie. Im Prinzip erkennt das Display nun nicht mehr nur den Druck des Fingers des Nutzers, sondern auch, mit welcher Intensität er auf das Display drückt. Dieser funktioniert im Prinzip wie der bekannte Rechtsklick mit der Maus, je nach Intensität werden dem User unterschiedliche Funktionsmöglichkeiten eröffnet. Ist eine App geöffnet, funktioniert das 3D Touch System anders: entweder als Features Peek, also „kurzer Blick“, oder aber als Pop, also „ausklappen“.

Kamera

Apple hat aufgrund des hohen Konkurrenzdruckes in diesem Modell zum ersten Mal seit 2011 seine beiden Kamera deutlich verbessert. Die Kamera des Apple iPhone 6s ist mit 12 Megapixeln ausgestattet. Um die Bildqualität zusätzlich zu verbessern, entwickelte Apple zudem einen Bildsignalprozessor. Dieser arbeitet in der Form, dass die durch eine höhere Pixeldichte entstehenden Artefakte reduziert werden.

Evolution

Bei dem Apple iPhone 6s handelt es sich um eine Evolution des iPhone 6. Aufgrund seines neuen Displays bringt es etwas mehr auf die Waage, allerdings ist es dafür sehr sensitiv bezüglich der Nutzereingaben. Zusätzlich haben sich die Kameraauflösung und das Tempo des Gerätes verbessert.

Testbericht

Vor- und Nachteile

  • handlich und von schlank
  • arbeitet sehr schnell
  • scharfes Display mit 3D Touch Technologie
  • Akku ist fest verbaut
  • kein Speicherkartenschacht
  • nicht wasserdicht
  • kein optischer Bildstabilisator

Fazit

Die Kameras des Apple iPhone 6s machen gestochen scharfe Bilder mit einer sehr schönen und klaren Farbwidergabe. Es lassen sich viel mehr Details auf den Bildern erkennen als bei den bisherigen Kameras. Zudem verfügt es als erstes Apple-Smartphone über eine ultrahohe 4k-Auflösung, mit welcher man in der Lage ist zu filmen. Der Nachteil hier ist der dafür benötigte hohe Speicherplatz. Im Großen und Ganzen beschreibt das Apple iPhone 6s keine große Revolution. Aber: ein toller Allrounder zu einem knackigen Preis.

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  • handlich und von schlank
  • arbeitet sehr schnell
  • scharfes Display mit 3D Touch Technologie
  • Akku ist fest verbaut
  • kein Speicherkartenschacht
  • nicht wasserdicht
  • kein optischer Bildstabilisator